Kategorie: Umwelt

Comeback der Eisvögel geplant

Comeback der Eisvögel geplant 

Eisvögel sind das Symbol für naturnahe Gewässer, in deren steilen Ufer sie ihre Brutröhren graben. Ein langsam fließender Bach oder Fluss mit reichem Fischbestand und guten Sichtverhältnissen ist ihr bevorzugter Lebensraum. Natürlich müssen auch geeignete „Ansitzwarten“ in Form von überhängenden Ästen oder Baumstämmen vorhanden sein. Auch wenn ab und zu ein „fliegender Edelstein“, wie der Eisvogel wegen seines bunten Federkleids genannt wird, an der unteren Kinzig gesichtet wird: Die Kartierung der GNA zeigt, dass nur wenige Uferwände den hohen Ansprüchen der streng nach EU-Recht geschützten Vögel genügen. Auf 22 km Flussstrecke wurden lediglich zwei aktive Brutplätze entdeckt; einer davon im Wurzelteller eines Baumes. 

Was ist zu tun?

Steilwände, die nur leicht bewachsen sind, können schon mit wenig Aufwand mittels Motorsense oder Kettensäge wiederhergestellt werden. Uferwände, die durch Erosion Abbrüche und Vorsprünge aufweisen, die nach Beute suchenden Waschbären oder Mardern als Aufstiegshilfen dienen, sollen mit dem Spaten und in Ausnahmefällen mit dem Bagger für den Eisvogel wieder attraktiv gestaltet werden.

Dringend notwendig sind jetzt kurzfristige Maßnahmen wie das Zurückschneiden der Vegetation oder das senkrechte Abstechen mancher Steilwände, um schon im nächsten Frühjahr sichere Brutplätze anbieten zu können. Bereits ab 500 Euro kann eine Brutwand wiederhergestellt werden. Dazu benötigen wir finanzielle Hilfe. Bitte unterstützen Sie unser wichtiges Artenschutzprojekt mit Ihrer Stimme!

 

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